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Lexikon E

Einnistungsblutung

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Nachdem ein Spermium im Eileiter der Frau auf eine Eizelle getroffen ist und eine Befruchtung stattgefunden hat, vergehen ca. 4-5 Tage, bis der befruchtete Embryo in der Gebärmutterhöhle ankommt. Dabei sondert er bestimmte Enzyme ab, die dazu beitragen, dass die Gebärmutterschleimhaut (das sogenannte Endometrium) etwas aufgeweicht und besonders empfänglich für die Einnistung (Implantation) des Embryos wird. Manchmal wird dieser Vorgang von einer kleinen Einnistungsblutung begleitet.

Eine Einnistungsblutung kann sowohl im natürlichen Zyklus der Frau als auch bei Einnistung nach einem Embryotransfer im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung auftreten. Bei Paaren mit ausgeprägtem Kinderwunsch führt diese Blutung oft zu großer Enttäuschung. Seien Sie trotzdem zuversichtlich - es kann sich um eine völlig harmlose Einnistungsblutung handeln. Wir bitten Sie daher, im Falle einer Kinderwunschbehandlung Ihre verschriebenen Medikamente vorerst unbedingt weiter einzunehmen. Melden Sie sich einfach telefonisch bei uns – wir sind gerne für Sie da und geben Ihnen Auskunft über die nächsten Schritte.

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