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Folsäure

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Die Unterversorgung der schwangeren Frau mit Folsäure kann zu einer kindlichen Fehlbildung führen: dem sogenannten Neuralrohrdefekt. Das Rückenmark wird dabei nicht in den Wirbelkanal eingeschlossen und liegt frei. Am schwerwiegendsten ist ein Folsäuremangel zu Beginn der Schwangerschaft, weil der junge Embryo für die sehr rasche Zellteilung am Beginn des Lebens sehr viel Folsäure braucht. Bereits ab der Planung des Kinderwunsches ist daher eine wirksame Vorbeugung von Neuralrohrdefekten durch eine Folsäurezufuhr von 0,4 bis 0,8 mg pro Tag zusätzlich zur üblichen Ernährung absolut sinnvoll. Auch das Risiko für einige andere angeborene Fehlbildungen kann dadurch gesenkt werden.

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