Lexikon I

ICSI


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Bei der ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) dringen im Gegensatz zur IVF die Spermien nicht aus eigener Kraft in die gewonnenen Eizellen ein, sondern werden mit einer sehr feinen Mikro-Pipette direkt in die Eizelle injiziert.

Die ICSI findet dann Anwendung, wenn eine schlechte Samenqualität darauf schließen lässt, dass die Befruchtung der Eizellen aus eigener Kraft der Spermien nicht zum gewünschten Erfolg führen würde.

Die daraus resultierenden befruchteten Embryonen werden nach fünftägiger guter Entwicklung im Brutschrank unter naturnahen Bedingungen (optimale Temperatur, Feuchtigkeit, reduzierter Sauerstoff) entweder in die Gebärmutter eingesetzt (Embryotransfer) oder tiefgefroren (Kryokonservierung).