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Lexikon E

Eizellreserve

= ovarielle Reserve

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Mit diesem Begriff versucht man zusammenzufassen, welches Potenzial noch in den Eierstöcken der jeweiligen Frau schlummert oder in anderen Worten, wie groß der zukünftige Pool an verfügbaren Eizellen noch ist.

Dies geschieht einerseits durch die Bestimmung hormoneller Parameter wie dem AMH, FSH und dem DHEA und andererseits durch eine genaue Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke, wobei die Anzahl der pro Zyklus reifenden Antralfollikel (AFC, Antral Follicle Count) bestimmt werden kann.

Spätestens ab Ende 30 ist die Diagnose „verminderte ovarielle Reserve“ kein überraschender Befund sondern liegt in der Natur der Sache. Die Bestimmung der Eizellreserve liefert aber eine Zusatzinformation für Paare mit Kinderwunsch zur besseren Einschätzung darüber, „wie laut die biologische Uhr bereits tickt“. Die oft gestellte Frage, ob und wie lange eine Schwangerschaft mit eigenen Eizellen überhaupt noch möglich erscheint, ist anhand der ovariellen Reserve nicht klar zu beantworten. Immer wieder gibt es glücklicherweise auch Schwangerschaften trotz bereits geringer Eizellreserve.

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